Dienstag, 20. November 2012

Mit Antonio zu den Urwaldgemeinden

So kann man das Fenster auch hoch oder runterkurbeln


Etwas eng, aber es ist ja auch nicht soviel Gegenverkehr


 Hier ist der Fluß noch sauber


Auf dem Weg zur Shuar Gemeinde 


Wild wachsende Orchideen


Küche in der Ortschaft "Pablo Sexto"


 Antonio: somos aqui, en Pablo Sexto

https://tanare-birds.jimdo.com/

Antonio hat jetzt seine Leidenschaft (Vogelkunde) zum Beruf gemacht.
Er hat in Huamboya aus Familienbesitz ein kleines Stück Urwald.
Besucher sind immer willkommen und wer mal etwas ganz besonderes möchte,
den vermittelt er einen Aufenthalt bei einer Shuar Familie im Urwald.
Eimalige Bademöglichkeit im absolut abgeschiedenem Paradis

 Herrliches Erlebnis in dieser  Kiste über den Fluß zu schaukeln

 Diese Kiste auf einem übers Tal gespanntem Seil, ist der einzige Weg über dem Fluß zu kommen. Kostet hin und zurück 1 USD

 Enorm, was so ein Fluß anschwemmen kann



Wie jedes andere Auto auch, so braucht "Pony" ab und zu mal eine Reparatur

Mein Mittagessen in Pablo Sexto - Schweinesteak mit Yucca, Tomatensalat und Reis



Mit der weißen Bluse - die Lehrerin aus der Shuar Gemeinde mit ihrem Schüler, wird hier von dem Raupenfahrer mitgenommen. Links: Jenny und rechts Antonio, welcher dem Raupenfahrer sein Prospekt gibt.

Abendstimmung auf der Heimfahrt

Der aktivste Vulkan Weltweit  "Sangay"

Sonntag, 18. November 2012

Macas bei Stromausfall

Heute hatte ich kein Licht und kein warmes Wasser zum duschen. Im ganzen Hostal, in der ganzen Straße und sogar in der ganzen Stadt gab es keinen Strom. Arbeiten an Transformatoren war die Ursache und dass an einen Sonntag. Es war schon etwas komisch. Die Geschäfte, welche keine Stromerzeuger hatten, waren alle im dunkeln, die Rechnungen wurden per Hand gemacht und die Internetcafé´s hatten gar nicht geöffnet.Kaum zu glauben, aber es geht und keinen interessiert es wenn die Ware in den Kühlschränken leidet. So um 1 Uhr gab es dan wieder Strom.

Reges Treiben in der Stadt, aber ab den Bergen ist Shuar-Land und man sollte da nicht rein gehen oder fahren. Es wird hinter jeden Endringling ein Spion der Erdölgesellschaften vermutet und er wird so lange festgehalten bis sich seine Unschuld bestädigt hat. Das kann Wochen dauern. Man ist nicht eingesperrt, aber man darf die Gemeinde nicht verlassen und vom einfach abhauen durch den Dschungel ist abzuraten.

An Selbstbewußtsein scheint es hier nicht zu mangeln. Manchmal geht es aber schon ins Lächerliche, aber lustig allemal.

Die Yucca ist vor allen im Dschungel eine Alternative zur Kartoffel. Sie schmeckt ähnlich, ist aber viel Stärkehaltiger. Sie würde allerdings bei uns nicht so gut wachsen.

Dies ist auch eine Kartoffelpflanze mit genau den selben Knollen

Stolzer Gockel

Hier hat der nicht Gockel  gewütet, sondern diese Hühner sind von Natur aus fast nackt.

Taschenkrebse


Samstag, 17. November 2012

Awakchatay Adios

Leider hat alles mal ein Ende.

Zum Abschied gabs nochmal eine Bananatortilla

Die schmeckt nicht nur kleinen Mädchen sehr gut.

Bananenstaude in Bolivars Reich. Außerdem gibt es total ungeordnet Yucca, Chilli, Tomaten, Kürbisse und noch vieles mehr. 

Das wird mal eine Ananas

...das ist schon fast eine

Die kleine Dinay hat mir ihre Welt gezeigt und immer wieder ein neues Viech entdeckt.

..wie hier

...und hier

In dieser Hütte haben wir übernachtet. Als Tür diente ein Stoffvorhang, der nichtmal bis zum Boden ging. Es war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis und wenn meine Insektenstiche wieder verheilt sind, will ich nochmal sowas wagen.

Hier sind Bolivars vier Mädels
...und hier sind wir nach einen 50 minütigen Fußmarsch bei strömenden Regen durch den Urwald, zurück in der Siedlung Buena Esperanza, wo 25 Familien der Shuar leben.

...und hier sind wir. Yuriy, Peter, Bolivar und Antonio

Freitag, 16. November 2012

Bei Bolivar in Awakchatay

Heute war ein ganz besonderer Tag in Awakchatay

Sanzaque, Bolivars Onkel ist ein Shamane und hat uns ein paar Stunden im Urwald rumgeführt, ein paar Zeremonien vorgeführt und sehr viel über den gebrauch von Pflanzen erzählt.. Hier hat er grüne Tabakblätter gerollt und eine halbe Stunde eingeweicht. Wir haben dann die Flüssigkeit durch die Nase inhalieren dürfen. Es war eine besondere Erfahrung und es soll sehr stärkend sein.

Er hat uns die Bäume erklärt, aber es ist fast unmöglich sich alles zu behalten.

Hier hat er einen Baum angeritzt und es kam richtig viel Kautschuck raus. Früher hatten die sgar noch richtig gesammelt und für gute Geld beim Aufkäufer abgeliefert.

Unsere Fußwege werden immer wieder von Pflanzen befreit, sonst hätten wir nie eine Chance in den Urwald zu gelangen. Es wäre auch zu gefährlich.

Pilze wie auf einen Faden aufgefädelt.

In diesen Baum haben sogar Menschen mit über 100 Kilo Platz. Es ist eigentlich ein Matadronco. Es sind Pflanzen, die wachsen an einen Baumstamm nach oben und breiten sich nachunten aus, Dabei umhüllen sie den eigentlichen Baum und töten ihn ab.  Ja, der Urwald kann sehr sehr spannend sein.

Dieses Bild hat mir sehr gefallen

Hier noch ein paar Umarmungen im Urwald

..auch diese ist sehr schön

Kleinen Termiten. Man kann sie sich auf den Arm tun und etwas verreiben. Es ist der beste Schutz gegen Moskitos, außerdem beißen sie nicht. Da ist die Conga schon anders. sie ist eine Rießenameise und man sagt dass 3 Bisse soviel wie ein Schlangenbiss ist und tötlich endet.

Dies war dann unser Mittagessen. Hähnchen glaub ich. Hat so geschmeckt und ich hab vergessen zu fragen.

Ein paar Meter von der Hütte entfernt ist dieses Paradis

Aufgenommen am Flußufer

Dies war unsere Beute. Butos heißen sie und man kann sie essen.
Es ist übrigens Cinthia, Bolivars große Tochter.

...und hier ist die kleinste. Dinay heißt sie und ich hab sie nicht mehr losgebracht. Sie zeigte mir das ganze Ungeziefer und ich mußte jedesmal ein Foto machen. Außerdem konnte sie ungewöhnlich gut zeichnen.

Blasrohrschießen auf eine hängende Frucht mit einem ewig langen Rohr. Hab die Frucht einmal gestreifr und zweimal voll getroffen. Kann also sehr wohl schon im Urwald auf die Jagd gehen, wenn ich nicht solchen Respekt vor Schlangen hätte.